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Expert Insights: Ganzheitliche Ernährung & Lifestyle bei Lip- und Lymphödem mit Andrea Barth

Andrea Barth

Mein Name ist Andrea Barth und ich bin Diplom-Oecotrophologin oder zu Deutsch, Haushalts- und Ernährungswissenschaftlerin. Ich bin seit über 20 Jahren, also genau 23 Jahre in meiner eigenen Praxis im Bereich Ernährungstherapie tätig. Ich bin Ernährungstherapeutin aus Leib und Seele. Gleichzeitig bin ich Gründerin und Leiterin der Lipladies Esslingen Selbsthilfegruppe bei Lipödem. Das heißt, ich bin, was das Thema Lipödem angeht, einfach sehr involviert und schon ganz lange in diesem Bereich tätig.

Wie wichtig siehst du das Thema Ernährung bei Lipödem / Lymphödem?

Die Ernährung ist definitiv ein elementarer Bestandteil, ist also sehr, sehr wichtig. Denn Fakt ist: unser Körper kann sich nicht allein ernähren. Da ist er auf unsere Mitarbeit angewiesen. Und gleichzeitig glaube ich, müssen wir wirklich anfangen, unseren Körper als Ganzes zu sehen und dann natürlich auch die Krankheitsgeschehen nicht abzukoppeln.

Das heißt, wir müssen die Ernährung und natürlich auch die Bewegungen im Blick haben. Wir sollten aber – ganz wichtig – auch die mentale Gesundheit anschauen, das Stressmanagement und den Schlaf. Letztendlich ist das ein ganzes Paket, was wir betrachten sollten. Und die Ernährung ist dabei eine sehr wichtige Säule.

Kann man durch Ernährung das Fortschreiten des Lipödems aufhalten oder sogar verbessern?

    Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, wir können mit der Ernährung oder mit unserem Lebensstil die Krankheit aufhalten. Ich glaube, da sind wir auch noch nicht so weit in der Forschung. Wir wissen ja pathophysiologisch noch gar nicht wirklich, was da abläuft. Dennoch können wir über die Ernährung bzw. über den Lebensstil ganz, ganz viel verbessern  – gerade im Schmerzgeschehen.

    Welche Rolle spielt Übergewicht beim Lipödem bzw. Lymphödem?

    Also da müssen wir wirklich die 2 Krankheitsbilder komplett auseinanderhalten. Beim Lipödem ist es so, dass wir nicht Übergewicht oder Adipositas als den auslösenden Faktor haben. Wir haben auch sehr schlanke Lipödem Patientinnen. Aber im Verlauf dieser Erkrankung Lipödem ist es so, dass die Wahrscheinlichkeit mit dem Kalorienmanagement und dadurch auch mit dem Gewicht Probleme zu bekommen, relativ groß ist. Und dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass neben den kranken Lipödem-Fettzellen auch gesunde Fettzelle existieren, die wir durchaus abnehmen können. Das heißt:,- wenn wir als Lipödem-Betroffene übergewichtig sind, tun wir gut dran zu probieren, ob es möglich ist, noch Gewicht abzubauen.

    Und in den meisten Fällen gelingt das auch. Die Frage ist nur immer, wie viel wir vom Übergewicht dann wegbekommen. Im fortgeschrittenem Lipödem-Stadium ist das Ziel „Normalgewicht“ nicht mehr unbedingt erreichbar. Aber jedes Kilo, das ich auf gesunde Weise abnehme, erhöht die Lebensqualität.

    Beim Adipositas-assoziierten Lymphödem, also das, was entsteht, weil ich deutlich zu viel Gewicht mit mir rumtrage, ist es natürlich tatsächlich oberste Priorität, das Übergewicht hier abzubauen. Was aber nicht so einfach ist, weil natürlich das Lymphödem selbst erst einmal gut behandelt sein muss, damit der ganze Gewebestoffwechsel funktionieren kann. Da ist das Thema Adipositas/-Übergewicht nochmal ein ganz anderer Faktor, den ich auf jeden Fall angehen muss. Also:, Übergewicht muss ich bei beiden Themen im Fokus haben. Aber beim einen ist es ursächlich dafür, nämlich beim Adipositas-assoziierten Lymphödem. Und beim anderen ist es eine häufige Begleiterscheinung.

    Gibt es eine spezielle Diät, die bei Lipödem oder Lymphödem besonders empfehlenswert ist?

    Es gibt keine spezielle „Diät“. Nehmen wir das Wort aber in seiner ursprünglichen Bedeutung: Lebensstil/Lebensführung – dann sehen wir das große Ganze. Es sollte nichts sein, was wir nur vorübergehend machen, sondern etwas, was wir tatsächlich dauerhaft in unser Leben integrieren. Wenn wir da jetzt den Part Ernährung rausgreifen, geht es um eine vor allem gemüsebasierte, abwechslungsreiche, vielfältige, bunte Ernährung. Die viele Bestandteile mitliefert, also eben nicht nur die Kalorienbringenden (Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette) sondern eben auch eine ganze Menge an Ballaststoffe, Vitaminen, Mineralstoffen etc.

    Und dann sind da neben dem Thema (Alltags-) Bewegung auch noch die Themen – Zeitmanagement, Stressmanagement, Achtsamkeit. Das sollten wir, alles dazu zählen. Das heißt, es gibt einen Lebensstil, der aber letztendlich eigentlich für uns alle gilt und für Lipödem -Patientinnen gelten etwas engere Grenzen. Also letztendlich ist es nicht DIE spezielle Ernährung, DIE spezielle Diät, sondern es sind wirklich mehrere Bereiche, die beim Lip- und Lymphödem genauer in den Fokus genommen werden sollten.

    Welche Lebensmittel sollte ich möglichst meiden – welche sollte ich bevorzugen?

    Da lässt sich ganz klar sagen: meiden brauche ich gar kein Lebensmittel. In einer ausgewogenen Ernährung haben alle Lebensmittel, alle Genussmittel ihren Stellenwert. Dennoch ist es so, dass es bestimmte Lebensmittel gibt, die ich nicht im Übermaß und jedes Wochenende oder gar täglich konsumieren sollte. Dazu zählen eben stark zuckerhaltige Lebensmittel und Speisen sowie, Alkohol.

    Hier sollte ich mir wirklich überlegen: „Habe ich da jetzt in diesem Moment tatsächlich Lust drauf? Oder ist es eigentlich nur, weil es jeder andere gerade macht oder weil es im Angebot ist?“ Jeder von uns tut gut daran, klarer darüber nachzudenken, gerade auch beim Thema Alkohol. Aber es gibt nicht die Lebensmittel, die wir partout meiden müssen.

    Dafür haben wir aber viele Lebensmittel, die wir durchaus in größerer Menge verzehren dürfen und auch sollten – allem voran Gemüse. Als praktischer Anhaltspunkt:  die Hälfte meines Tellers sollte dem Gemüse gehören –  ob das jetzt ein Salat, einfach Rohkost wie Tomate, Gurke, Paprika oder ob das der gekochte Brokkoliröschen, Zuckerschoten oder Zucchini sind,  sei erstmal dahingestellt. Damit gehen wir schon einen ganz wichtigen Schritt in eine bedarfsgerechte und versorgende antientzündliche Ernährung.

    Wie wichtig ist Trinken? Welche Getränke sind bei Lip-/Lymphödem gut?

    Trinken ist sehr wichtig, letztendlich die Grundlage schlechthin für unsere Gesundheit. Blutfluss und Lymphfluss hängen zudem eng zusammen. Viele sind der Meinung, dass sie wegen Wassereinlagerungen nicht so viel trinken sollten, damit sich das nicht im Gewebe ablagert. Aber dieser Gedanke ist falsch! Ganz im Gegenteil: auch und gerade dann ist es wichtig, ausreichend zu trinken.

    Das optimale Getränk ist Wasser, gerne auch mit frischer Melisse oder Minze, einer Scheibe Limette oder ein paar ganzen Beeren oder anderen Früchten drin – neumodern auch als Infused Water bekannt. Auch Kräuter- und Früchtetees, Roibuschtee, koffeinfreier Kaffee – alles optimalerweise ungesüßt – sind durchaus empfehlenwert. Alkohol, Fruchtsäfte und stark gesüßte Getränke, auch wenn es Lightgetränke sind, zählen nicht dazu. Diese sollten wir tatsächlich nur in Ausnahmefällen zu uns nehmen und als Genussmittel und nicht als Getränk sehen.

    Viele Betroffene fühlen sich schuldig wegen ihres Körpers – wie kann Ernährung helfen, sich besser zu fühlen?

    Allem voran ist es wichtig, dass sich jede Betroffene bewusst macht: Sie hat eine Erkrankung – und sie ist nicht schuld daran. Aussagen wie „Wenn du nicht so übergewichtig wärst, hättest du diese Probleme nicht“ sind schlichtweg falsch und verletzend.

    Beim Lipödem handelt es sich um eine chronische Erkrankung mit ganz eigenen Herausforderungen. Deshalb sollten wir den Blick weg von Schuldgefühlen und hin zu einem Gedanken der Selbstfürsorge lenken: Mein Körper ist krank – und ich kann ihn mit einem gesunden Lebensstil bestmöglich unterstützen.

    Gerade die Ernährung bietet hier viel Potenzial. Je besser ich meinen eigenen Körper kenne, desto klarer wird mir auch, welche Ernährung für mich sinnvoll ist. Und je sicherer ich darin bin, desto weniger verunsichern mich Kommentare von außen – wie etwa „Lass doch mal dies oder das weg“ oder „Beweg dich mehr“.

    Wenn ich weiß, was ich tue und warum ich es tue, kann ich selbstbewusst für mich und meinen Körper einstehen – und mich gleichzeitig gegen bösartige Sprüche von außen abgrenzen.

    Wenn ich beginne, mich mit meiner Ernährung bewusst auseinanderzusetzen und merke, dass es mir dadurch besser geht – weil ich fitter werde, mehr Nährstoffe aufnehme, achtsamer esse und mir Zeit für mich nehme – dann verändert das auch mein Körpergefühl.

    Ich fühle mich besser, weil ich mich gut um mich kümmere. Und genau das macht es leichter, die Erkrankung anzunehmen.

    Der allererste Schritt ist deshalb: Verstehen, dass ich nicht schuld an meiner Erkrankung bin. Aber ich kann entscheiden, meinem Körper ab jetzt mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

    Wie finde ich die Balance zwischen gesundem Essen und Lebensfreude (z.B.  mal ein Stück Kuchen)

    Die Balance zwischen gesundem Essen und Lebensfreude muss kein Widerspruch sein. Lebensfreude entsteht nicht nur durch Ernährung – sie kann auch durch einen schönen Spaziergang, einen Ausflug, Zeit mit sich selbst oder gemeinsame Erlebnisse entstehen.

    Wenn ich verstehe, dass mein Körper meine Aufmerksamkeit verdient – und ich ihn im Alltag gut versorge, auf ausreichend Eiweiß achte und grundsätzlich auf eine gesunde Basis setze – dann ist es völlig in Ordnung, mir am Wochenende oder zu einem besonderen Anlass ein Stück Kuchen zu gönnen.

    Das Entscheidende ist: Genieße ihn bewusst.
    Nicht „schnell runter damit“, als hätte der Körper es dann nicht mitbekommen. Sondern wirklich schmecken, riechen, wahrnehmen – mit allen Sinnen. Dann wird aus einem Stück Kuchen kein schlechtes Gewissen, sondern echter Genuss.

    Dieses „heimlich, schnell essen“, was oft im Kopf abläuft – das ist Unsinn.
    Wenn ich etwas genießen möchte, dann sollte ich es auch wirklich genießen.

    Das heißt: Den Bissen bewusst schmecken, ihn nicht einfach runterschlingen. Den Kuchen im Mund behalten, kauen, wahrnehmen – damit auch die Riechnerven in der Nase ihren Teil zum Genuss beitragen können. Denn der volle Geschmack entsteht nur, wenn Geruch und Geschmack zusammenspielen.

    Egal ob Kuchen, ein Glas Wein oder eine Saftschorle – echter Genuss braucht Aufmerksamkeit.
    Nur dann hat er etwas mit Lebensfreude zu tun.
    Alles andere ist bloß unachtsames Naschen nebenbei – und das erfüllt uns weder körperlich noch emotional.

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel – z.  Omega-3, OPC, Enzyme?

    Omega-3 ist eine Fettsäure, die in unseren Stoffwechsel eingreift – und das kann sowohl positive als auch negative Effekte haben.
    Gerade bei bestehenden Fettstoffwechselstörungen ist Vorsicht geboten: Einfach zu sagen „Ich nehme Omega-3 und damit wird alles besser“ funktioniert nicht. In manchen Fällen kann es sogar kontraproduktiv wirken.

    Nahrungsergänzungsmittel pauschal und ohne ärztliche oder fachliche Rücksprache einzunehmen – nach dem Motto „viel hilft viel“ – davon rate ich dringend ab.

    Wenn wir über Gesundheit sprechen, geht es zuerst um eine bedarfsorientierte, abwechslungsreiche Ernährung, ergänzt durch Bewegung, Achtsamkeit, Stressmanagement und guten Schlaf.
    Und hier stellt sich die Frage:
    Wie viel bringt ein Nahrungsergänzungsmittel überhaupt noch, wenn der Lebensstil stimmt?

    Fakt ist:
    Ein Nahrungsergänzungsmittel kann einen ungesunden Lebensstil nicht ausgleichen.
    Wer wirklich profitieren möchte, sollte immer zuerst an den Lebensstil ran – und erst danach überlegen, ob ein Nahrungsergänzungsmittel überhaupt noch notwendig ist.

    Gibt es Unterschiede in der Ernährung bei Lipödem vs. Lymphödem?

    Grundsätzlich unterscheidet sich die Ernährung bei Lipödem und Lymphödem nicht wesentlich, da bei beiden Erkrankungen entzündliche Prozesse im Körper eine Rolle spielen. Für beide Krankheitsbilder ist eine eiweißreiche Ernährung wichtig: Beim Lymphödem unterstützt sie den Eiweißgehalt im Blut, was entscheidend dafür ist, dass nicht noch mehr Wasser ins Gewebe sickert. Beim Lipödem sorgt Eiweiß nicht nur für eine gute Sättigung, sondern versorgt den Körper auch mit essenziellen Aminosäuren.

    Der Kalorienbedarf ist beim Lipödem in vielen Fällen etwas niedriger, was vor allem mit einem veränderten Stoffwechsel und verminderter körperlicher Aktivität zusammenhängt. Auch beim Lymphödem kann ein reduzierter Kalorienbedarf vorliegen. Das hängt allerdings stark vom individuellen Verlauf ab.

    Unabhängig von der genauen Diagnose brauchen beide Patientengruppen eine gute Kompressionsversorgung sowie eine hochwertige Mikronährstoffzufuhr – also ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Darüber hinaus spielen ein funktionierendes Selbstmanagement, aktives Stressmanagement und ausreichend Schlaf eine zentrale Rolle. Ernährung ist also ein wichtiger Bestandteil, aber immer eingebettet in ein ganzheitliches Gesamtkonzept.

    Du bist Vorsitzende einer Selbsthilfegruppe, welche ist das und wie kam es dazu?

    Ich bin Gründerin und Leiterin der Lipladies Esslingen – Selbsthilfegruppe bei Lipödem. Wie es dazu kam? Ich bin selbst betroffen und habe nach meiner Diagnose im Jahr 2011 verzweifelt nach fundierten Informationen gesucht. Damals war es unglaublich schwer, überhaupt verständliche Erklärungen oder Tipps für das Selbstmanagement zu finden – es gab praktisch nichts.

    Ich dachte mir irgendwann: „Es kann doch nicht sein, dass es nur mir so geht!“ Und wenn ich als jemand mit wissenschaftlichem Hintergrund schon Schwierigkeiten hatte, mich zurechtzufinden, dann mussten andere Frauen erst recht orientierungslos sein.

    Also habe ich 2019 einen Aufruf gestartet – einfach nur für einen Stammtisch. Und gleich beim ersten Treffen saßen 30 betroffene Frauen am Tisch. Alle waren froh, dass jemand die Initiative ergriffen hatte und es die Möglichkeit zum Austausch gab.

    Schnell war klar: Wir brauchen mehr als nur einen Stammtisch. Also habe ich gemeinsam mit einem kleinen Organisationsteam die Selbsthilfegruppe „Lipladies Esslingen“ ins Leben gerufen. Seitdem arbeiten wir daran, Betroffene zu vernetzen, zu informieren und ihnen Mut zu machen.

    Warum sind Selbsthilfegruppe so wichtig für die Betroffenen?

    Was den Umgang mit der Erkrankung betrifft, kann ich jeder Betroffenen nur empfehlen: Sucht Euch den Austausch mit anderen. Schließt euch einer Selbsthilfegruppe an – oder organisiert selbst ein Lipödem-Treffen, wenn es in eurer Stadt noch keine Gruppe gibt. Es ist unglaublich wertvoll zu merken: Ich bin nicht allein mit meinen Herausforderungen. Andere erleben genau das Gleiche.

    Diese Erkenntnis hilft dabei, die Erkrankung besser anzunehmen – und genau das ist ein zentraler Schritt.  Das geht zwar über das Thema Ernährung hinaus, aber in meinen Augen ist das die Basis. Selbsthilfegruppen helfen dabei, die eigene Situation besser zu verstehen, zu verarbeiten – und überhaupt erst einmal anzunehmen. Der Moment, in dem man merkt: „Ich bin nicht allein mit dem, was ich erlebe“, ist für viele entscheidend.

    Wir erleben es oft, dass Frauen zum ersten Mal offen über ihre Erkrankung sprechen – und dabei in Tränen ausbrechen, weil sie endlich Raum dafür bekommen. Das ist ein wichtiger Teil im Umgang mit einer chronischen Erkrankung: das Verarbeiten und Aufarbeiten dessen, was war und was gerade ist.

    Natürlich muss nicht jede Betroffene Mitglied einer Selbsthilfegruppe werden. Aber der Austausch mit anderen – sei es im persönlichen Gespräch, online oder im Rahmen eines Treffens – bietet eine wertvolle emotionale Stütze.

    Gleichzeitig entsteht dadurch ein Zugang zu fundierten Informationen über das Krankheitsbild. Selbsthilfegruppen geben Halt, Orientierung und das Gefühl, verstanden zu werden – und das ist in vielen Phasen der Erkrankung Gold wert.

    Was sind die Top Themen der Selbsthilfegruppe?

    Das Top-Thema in unserer Lipödem-Selbsthilfegruppe ist ganz klar die Kompressionsversorgung – das beschäftigt eigentlich jede Betroffene.

    Direkt danach kommen Fragen wie: Wo finde ich gute Ärzte? oder Welche Sanitätsfachkräfte sind wirklich kompetent und einfühlsam? Auch Ernährung ist ein Dauerbrenner – viele möchten wissen, was sie konkret tun können, um ihren Körper im Alltag zu unterstützen.

    Daneben tauchen immer wieder auch Bewegungsthemen auf – zum Beispiel: Ist Trampolintraining gut für mich? oder Welche Sportarten tun mir wirklich gut?
    Diese Mischung aus ganz praktischen Fragen und persönlichem Austausch macht die Gruppe so wertvoll.

    Vielen Dank für das tolle Interview, Andrea Barth!

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