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zu deiner Kompri­GUIDE Expertin

Mit individuell angepasster Kompression können Schmerzen dauerhaft gelindert werden.

Und die kann auch noch gut aussehen …

Tipp:

Check‘ deine Symptome in wenigen Minuten

Symptome

Meist sind dauerhafte und häufig einseitige Schwellungen an Armen und/oder Beinen ein Anzeichen für ein Lymphödem.

Weitere individuelle Symptome, die auftreten können sind

  • Einseitige, asymmetrische Schwellung eines Körperteiles, die sich weich anfühlt und im Laufe des Tages verschlimmert
  • Schwellung von Fuß- und Handrücken, an den Extremitäten, auch im Gesicht, am Thorax sind diese möglich
  • Schwere- und Spannungsgefühle
  • Leichte Verhärtung der Haut – harte, straffe Haut
  • Vertiefung natürlicher Hautfalte
  • Positives Stemmer’sches Zeichen

Übersicht Ödeme

Periphere Ödeme

Dies ist die häufigste Art von Ödemen und bezieht sich auf Flüssigkeitsansammlungen in den Beinen, Füßen, Händen und Armen. Es kann viele Ursachen haben, wie z.B. Herzinsuffizienz, Lebererkrankungen oder Veneninsuffizienz.

Zerebrale Ödeme

Dies ist ein Ödem, das im Gehirn auftritt und durch verschiedene Faktoren wie Entzündungen, Hirntumoren oder Kopfverletzungen verursacht werden kann. Dieser Zustand ist potenziell lebensbedrohlich.

Lungenödem

Dies tritt auf, wenn Flüssigkeit in den Lungenbläschen und Atemwegen ansammelt, was zu Atemnot und Husten führt. Es kann durch Herzinsuffizienz, Lungenentzündung oder Verletzungen der Lunge verursacht werden.

Angioödem

Dies ist eine allergische Reaktion, bei der das Immunsystem Zellen im Bindegewebe freisetzt, die zu Schwellungen der Haut und Schleimhäute führen können.

Lymphödem

Dies ist eine Art von Ödem, bei dem die Lymphgefäße blockiert werden, was zu einer Ansammlung von Lymphflüssigkeit führt. Es tritt häufig bei Krebserkrankungen oder nach einer Lymphknotenentfernung auf.

Ödem bei Nierenversagen

Bei Nierenversagen kann es zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Körper kommen, einschließlich der Beine und Füße.

Die verschiedenen Arten von Ödemen unterscheiden sich in Bezug auf die Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen. Es ist wichtig, die Ursache eines Ödems zu identifizieren, um die bestmögliche Behandlung zu wählen.

Wie entsteht ein Lymphödem

Unser Lymphsystem ist ein wichtiger Teil unseres Immunsystems. Es ist unsere „Müllabfuhr“, die Stoffe, die in Flüssigkeit gelöst sind – die sogenannte Lymphe – filtert Abfallstoffe daraus und entsorgt diese. Die Lymphe besteht aus Blut-Eiweißen, Fettsäuren, Stoffwechsel- oder Entzündungsprodukten. Wenn der Lymphabfluss gestört ist, sammelt sich die Lymphe im Gewebe und führt zu Schwellungen.

Das primäre Lymphödem – in der Regel angeboren

Diese Art des Lymphödems ist angeboren. Meist wurden Lymphbahnen oder Lymphknoten nicht richtig aus- beziehungsweise fehlgebildet. Die Symptome des primären Lymphödems können sich direkt nach der Geburt, meist aber zu einem späteren Zeitpunkt zeigen. Ursachen des primären Lymphödems:

  • komplettes Fehlen von Lymphgefäßen (Aplasie, meist nur in einzelnen Körperteilen)
  • Lymphgefäße sind zu eng oder fehlen (Hypoplasie)
  • erweiterte Gefäßwände (Hyperplasie)
  • Verhärtung der Lymphknoten (Lymphknotenfibrose)
  • Lymphknoten fehlen (Lymphknoten-Agnesie)
Primäre Lymphödeme können auch als Komponente bei Syndromen wie dem Klippel-Trénaunay-Syndrom beteiligt sein.

Das sekundäre Lymphödem – entsteht in der Regel durch äußere Einflüsse

Diese Form des Lymphödems bezeichnet Ödeme, die erst im Laufe des Lebens auftreten und nicht angeboren sind. Das sekundäre Lymphödem ist durch äußere Einflüsse erworben:

  • Operationen (Lymphknoten ganz oder teilweise entfernt)
  • Bestrahlungen
  • bösartige Erkrankungen, beispielsweise Tumore
  • Verletzungen
  • Hautentzündungen, beispielsweise (Erysipel)
Britta, KompriGUIDE-Expertin (adViva, Heidelberg)
Die KompriGUIDES sind Expertinnen in der Kompressions-Versorgung und sind persönlich für dich da. Möchtest du gerne wissen, was wir für dich tun können?

Behandlung des Lymphödems

Um ein Lympödem erfolgreich und effektiv behandeln zu können, sind die passende und individuell angepasste Kompressionstherapie sowie die manuelle Lymphdrainage die wichtigsten Therapieansätze.
Auch eine entzündungshemmende Ernährung, gezielte Hautpflege, Bewegung und Gymnastik unterstützen die Therapie nachhaltig (Link zum blog)

Deine manuelle Lymphdrainage (Entstauungstherapie) wird von einem spezialisierten Physiotherapeuten durchgeführt. Ziel ist es, die Lymphgefäße durch milde mechanische Reize zu mehr Aktivität anzuregen. So wird die Lymphflüssigkeit besser aus deinem Gewebe abtransportiert.

Wenn nach KPE I (komplexe physikalische Entstauungstherapie) entstaut wird, muss eine Bandagierung angelegt werden. Zusätzlich beinhaltet die KPE I sorgsame Hautpflege, Kompression (durch Kompressionsbandagen oder Kompressionsstrümpfe), tägliche Bewegung und ein diszipliniertes Selbstmanagement

Damit deine Beine nach der erfolgreichen KPE I (Entstauungstherapie) weiterhin so wenig wie möglich zu Schwellungen neigen, und um ein erneutes Auftreten eines Ödems zu verhindern, passen dir unsere myKompriGUIDES in der KPE II (Erhaltungsphase) auf Basis des von deinem Arzt verschriebenen Rezepts, flachgestrickte medizinische Kompressionsstrümpfe an.

Du findest uns KompriGUIDEs in jedem unserer Sanitätshäuser

Wir sind Expertinnen in der Flachstrick-Kompressionsversorgung und Behandlung von Lymphödemen und freuen uns, dich beraten, versorgen und begleiten zu dürfen. Möchtest du uns kennenlernen?

Stadien des Lymphödem

Die Diagnose eines Lymphödems in Armen und Beinen dient nicht nur der Feststellung, ob es sich bei den Beschwerden um ein primäres, also genetisches, oder sekundäres, erworbenes Lymphödem handelt. Zur Diagnose gehört auch die Bestimmung der Ausprägung, nach der sich die anschließende Therapie richtet. Unterschieden werden vier Stadien, 0 bis IV. In Stadium 0 , beim latenten (unsichtbaren) Lymphödem haben die Betroffenen noch keine Beschwerden. Teile des Lymphsystems sind zwar bereits geschädigt, doch der gesunde Teil kann den Abtransport der Lymphe noch übernehmen.

Beine

Stadium I

Lymphödem sichtbar,
es kommt zu Schwellungen

Stadium II

Schwellungen nicht mehr vollständig rückbildungsfähig, Verhärtungen und Gewebeveränderungen

Stadium III

Massive Schwellungen und Verhärtungen, Hautveränderungen, hohes Infektionsrisiko

Arme

Stadium I

Lymphödem sichtbar,
es kommt zu Schwellungen

Stadium II

Schwellungen nicht mehr vollständig rückbildungsfähig, Verhärtungen und Gewebeveränderungen

Stadium III

Massive Schwellungen und Verhärtungen, Hautveränderungen, hohes Infektionsrisiko

Häufig gestellte Fragen

Welcher Arzt diagnostiziert Lip- / Lymphödeme?

Gängige Fachärzte sind z.B. Phlebologen, Gefäßspezialisten (Chirurgen), Dermatologen, die oft über eine zusätzliche Qualifikation für lymphologische Erkrankungen verfügen. Auch ein Internist oder ein Allgemeinmediziner kann die Diagnose stellen, wenn er mit den Krankheitsbildern vertraut ist. Beim Lipödem gibt es bis heute leider keine wirklich gesicherte bildgebende Diagnostik. Hier stützt sich die Untersuchung auf den klinischen Befund. Beim Lymphödem hingegen schon, z.B. die Ultraschalluntersuchung anhand der vorhandene Lymphspalten festgestellt werden können.

Was muss auf dem Rezept stehen?

Die Entscheidung über die jeweilige Versorgung obliegt dem verordnenden Ärzt*in. Der Rezepttext ist individuell abhängig von der jeweiligen zu versorgenden Problematik der/des einzelnen Patient*in– hierzu bieten wir gerne ein Beratungsgespräch an.

Wie bekomme ich einen individuellen Beratungs- und Ausmess-Termin?

Über einen Anruf oder eine E-Mail in der Filiale des am nächsten gelegenen Sanitätshauses. Bitte das Rezept, wenn schon vorhanden, bereit halten, kurze und präzise Angaben zur Erkrankung mitteilen, bitte konkrete Erreichbarkeit angeben im Falle der schriftlichen Kontaktaufnahme (Name, Telefonnummer, E-Mail hinterlassen).

Wie oft sollte ich neue Kompressionsstrümpfe beantragen und neu vermessen lassen?

Der Gesetzgeber gewährt die Abgabe von 2 passenden Versorgungen im Zeitraum von 12 Monaten – hier ist individuell zu schauen: Der übliche Weg ist eine Erstversorgung, eine Wechselversorgung und anschließend alle 6 Monate eine Folgeversorgung. Im Falle von besonderen Zuständen außerhalb dieser Regelung, kann die Krankenkasse im Einzelfall auch auf vorzeitige Neu- bzw. Mehrversorgung prüfen. Wir beraten dich gerne.

Info: Die Häufigkeit, mit der du die neue Kompression beantragen und dich vermessen lassen solltest, hängt von den verschiedenen Faktoren ab, einschließlich deiner individuellen Bedürfnisse, des Zustands deine Beine oder des Lymphatischen Systems, der Art der Kompressionsstrümpfe, die du trägst und den Empfehlungen der behandelnden Ärtz*innen oder Spezialist*innen. Hier ein paar allgemeine Richtlinien: Wenn du an einem Lymp- oder Lipödem leidest, ist es wichtig, dass du dich regelmäßig von einem/einer Fachärtz*in (Phlebologin) überwachen lässt. Die Häufigkeit der Vermessung und des Austauschs der Kompressionsstrümpfe hängt von deinem individuellen Zustand ab. In der Regel werden die Strümpfe alle 3-6 Monate überprüft und ggf. angepasst.

Welche Kompressionsstrümpfe sind für die Lip- und Lymphödemversorgung am besten geeignet?

Die Auswahl der geeigneten Kompressionsstrümpfe für die Versorgung von Lip- und Lymphödemen hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Schweregrades des Lymphödems / Stadium des Lipödems, der individuellen Bedürfnisse des Patienten und der Empfehlungen des behandelnden Arztes. Grundsätzlich werden diese Krankheitsbilder jedoch mit flachgestrickter Kompression versorgt. (In latenten bzw. sehr leichten, noch regenerationsfähigen Stadien, kann in manchen Fällen auch mit einer festen Runstrickkompression versorgt werden. Gleiches gilt für das Lipödem wenn die Patientin wenig bis keine Beschwerden hat und es sich um ein sehr geringes Stadium handelt. Allerdings sollte hier stets dein individuelles Empfinden berücksichtigt werden.)

Gibt es spezielle Übungen oder Bewegungstherapien, die bei der Lip- und Lymphödemversorgung helfen können?

Bewegung regt die Blutzirkulation und den Lymphfluß an. Beides ist eine gute Unterstützung für die Verbesserung deines Zustandes bei Lip- und Lymphödem. Auch Atem- und Entspannungsübungen sind eine gute Idee: durch die tiefe Bauchatmung und das Entspannen der Muskulatur, kann ein verbesserter Lymphabfluß erfolgen. Alles was du im Wasser an Bewegungseinheiten absolvierst ist eine besonders gute Übung: Durch den Wasserdruck wirkt dort bereits eine natürliche Kompression auf deinen Körper bei gleichzeitiger Entlastung deiner Gelenke. Grundsätzlich sind alle Bewegungen im Rahmen deiner Möglichkeiten sinnvoll. Du solltest dich langsam steigern und die Bewegungen in deinem Maß und Tempo durchführen. Wertvolle Anleitung bekommst du hier auch in unserem Bewegungskurs – Melde dich am besten gleich an!

Welche Maßnahmen sind bei der Versorgung eines Lymphödems zu beachten?

Ärztliche Begutachtung der Beschwerden und Diagnostik, fach- und bedarfsgerechte Versorgung mit Kompression und bestenfalls KPE (mit Manuelle Lymphdrainage, Bandagieren, Kompression, Hautpflege, Bewegungstherapie, Selbstmanagement)

Gibt es spezielle Hautpflegeprodukte, die bei der Versorgung eines Lip-/Lymphödems verwendet werden sollten?

Das Tragen von Kompressionsstrümpfen kann die Haut besonders beanspruchen. Beuge daher am besten mit der richtigen Pflege für deine Haut vor. Dafür müssen die Hygieneprodukte speziell auf die Kompressionstherapie abgestimmt sein. Sprays, verschiedene Cremes und Gels versorgen die Haut Tag und Nacht mit wertvollen Inhaltsstoffen. Das hat natürlich auch ästhetische Effekte. Die Haut sieht gesund und gepflegt aus und fühlt sich wunderbar weich an.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei der Behandlung eines Lipödems?
Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei einem Lipödem – eine entzündungshemmende Ernährung ist vorteilhaft und hilft die ständigen Entzündungsherde im erkrankten Fettgewebe zu reduzieren.
Was muss ich vor meinem Termin im Sanitätshaus vorbereiten und beachten?

Kleine Checkliste:
– Zeit mitbringen, manchmal dauert es ein bisschen länger weil jeder von uns individuell ist und eine entsprechend ausführliche Beratung braucht
– Rezept / Arztberichte / Befunde wenn vorhanden mitbringen
– Deine Fragen vorbereiten und notieren
– Falls bereits vorhanden, aktuelle Kompressionsversorgung mitbringen

Wie viel Zeit sollte ich für meinen ersten Termin im Sanitätshaus einplanen?

Plane für den Ersttermin etwa 1 Stunde Zeit ein

Wie pflege ich meine Kompression am besten?

Deine Kompression setzt sich beim Tragen mit Hautfetten- und schuppen etc. zu und bedarf einer gründlichen Reinigung. Das Material bleibt länger gut in Schuss, wenn du sie bei täglichem Tragen bei 30-40 Grad in der Waschmaschine mit einem milden Waschmittel ohne Bleiche und ohne Weichspüler wäschst. Je nach Herstellerdarf auch der Wäschetrockner verwendet werden. Bitte schau immer noch mal in die Bedienungsanleitung des Herstellers, die dir von deiner KompriGUIDE mit der Versorgung ausgehändigt wurde!

Sollte ich meine Kompression beim Sport tragen?

JA unbedingt! Durch die hohe Stabilität des Gestricks und dem graduierten Druckverlauf unterstützt du somit besonders gut die Wirkung der Kompression. Insbesondere beim Flachstrickstrumpf, der einen hohen Arbeitsdruck aufweist, ist die Wirkung bei aktiver Muskelarbeit besonders gut.
* Ruhedruck ist der Druck, der in Ruhelage der Muskulatur alleine durch die Kompression von außen ständig wirkt. Arbeitsdruck ist der Druck, der bei der aktiven Muskulatur- und nur dann – von innen gegen die Bandage oder den Strumpf wirkt

Was kann ich selbst zur Verbesserung meines Lip-/Lymphödems beitragen?

Es gibt einige Maßnahmen, die du selbst ergreifen kannst, um zur Verbesserung deines Lip-/Lymphödems beizutragen (Stichwort Selbstmanagement) Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Maßnahmen in Absprache mit einem medizinischen Fachmann durchgeführt werden sollten, um sicherzustellen, dass sie deinem individuellen Zustand und Bedürfnissen gerecht werden. Hier sind einige Empfehlungen:
– Kompressionstherapie: Trage die vom Arzt verschriebene Kompressionsbekleidung regelmäßig
– Manuelle Lymphdrainage – Nutze diese Möglichkeit um deinem Lymphsystem „auf die Sprünge“ zu helfen und besser zu arbeiten. Auch die Anwendung von einer apparativen Kompression (IPK = intermittierende pneumatische Kompression, z.B. Lymphapress) als Unterstützung zuhause kannst du dir vom Arzt verordnen lassen
– Bewegung: Führe regelmäßig sanfte körperliche Aktivitäten durch, die die Muskelpumpe in Gang setzen können, um die Lymphdrainage zu unterstützen. Gehen, Schwimmen, Radfahren und speziell angepasste Übungen können hilfreich sein. Atem- und Entspannungsübungen
– Hautpflege: Halte deine Haut sauber und benutze spezielle Pflegeprodukte, die auf Kompressionskleidung abgestimmt sind. So schützt du einerseits Deine Haut und erleichterst Dir das Anlegen und Tragen deiner Kompression. Vermeide Verletzungen, Schnitte und Verbrennungen, da sie das Risiko von Infektionen erhöhen können (Erysipel = Wundrose, bakterielle Infektion der Haut, die unbehandelt schwere Erkrankungen hervorrufen kann)
– Gewichtsmanagement: Ein gesundes Körpergewicht kann helfen, den Druck auf die betroffenen Bereiche zu reduzieren und die Lymphdrainage zu unterstützen.
– Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Ballaststoffen ist, kann helfen, Verstopfung zu vermeiden, was die Durchblutung beeinträchtigen und das Lymphödem verschlimmern könnte. Hol dir hier Unterstützung durch einen Ernährungsberater um deine individuellen Bedürfnisse zu ermitteln und ggf. einen für dich angepassten Ernährungsplan zu erstellen. Frag deinen Hausarzt, die Krankenkassen erstatten teilweise die Kosten.
– Trinken: Ausreichend Wasser trinken kann den Flüssigkeitsfluss im Körper unterstützen: https://www.wasserbedarf-rechner.de/. Es ist jedoch wichtig, mit deinem Arzt zu besprechen, wie viel Wasser für dich angemessen ist.
– Vermeide Hitze: Übermäßige Hitze, wie heiße Bäder oder Saunabesuche, kann die Schwellungen verstärken. Vermeide lange Hitzeexposition.
– Körperhaltung: Vermeide enge Kleidung, die den Blutfluss beeinträchtigen könnte, und achte auf eine gute Körperhaltung, um den Lymphfluss zu unterstützen.

Denke daran, dass das Lymphödem individuell ist, und was für eine Person funktioniert, muss nicht unbedingt für eine andere Person geeignet sein. Konsultiere immer einen Arzt oder einen Physiotherapeuten, bevor du Änderungen an deinem Lebensstil oder deiner Routine vornimmst. Hier unser Buchtipp: Henry Schulze „Der keine Lymphcoach“

Wie läuft die Versorgung mit Rundstrickstümpfen beim Lympödem ab?

Schau dir einfach unser Schaubild an, das dir den genauen Ablauf zeigt :
Diagnostik (z.B. Facharzt) – Heilmittelverordnung MLD / KPE (im Rahmen der KPE I durch Physiotherapeut) – Rezept Kompressionsversorgung +Beratung (Sanitätshaus) – Kompressionsversorgung – regelmäßige Überprüfung des Zustandes durch Arzt – KPE II (Erhaltungsphase) + Erneuerung der Kompression Sanitätshaus